Lore und Elena

_ von Tamira

Ich bin auf dem Weg zur Schule. Als mir meine Freundin Lore ihre kalten Hände auf die Augen legt, zucke ich leicht zusammen. „Diesmal habe ich dich aber erschreckt“, jubelt sie. Lore versucht, mich andauernd zu erschrecken. Ich verdrehe die Augen und umarme meine Freundin. Ihre langen Haare die sie mit dem Lockenwickler gelockt hat, fallen ihr über die Schulter. Ich halte nicht viel von Sachen wie Schminke und Haare färben. Lore schon. Sie hat sich ihre eigentlich so schönen roten Haare blond gefärbt. Wir setzen unseren Weg zur Schule fort, wir gehen immer zusammen zur Schule, seit wir uns vorletztes Jahr angefreundet haben. Lore ist ein halbes Jahr jünger als ich. Wir sind beide 15, unsere Lieblingsfarbe ist Türkis und unser Lieblingstier ist ein Panther. „Lore und Elena“ weiterlesen

Die neue Freundschaft _ von Stella

Die neue Freundschaft

Eines Tages ging ich spazieren und sah ein Mädchen. Sie fragte mich: „Wie heißt du?“ Sie antwortete: „Ich heiße Stella und du?“ „Ich heiße Isabelle, nenn mich einfach Isa.“

Wir freundeten uns an, gingen weiter und trafen ein anderes Mädchen. Isa kannte sie schon, sie hieß Anastasija und war sehr nett.

Zwei Monate später war es Winter und wir fuhren Schlitten.

Am nächsten Tag sangen wir „Let it go!“. Plötzlich fing es an zu schneien – und es fühlte sich an wie Magie. Heute sind wir immer noch Freundinnen.

Von Stella, 10 Jahre

 

Reich oder arm? _ von Isabelle und Stella

Reich oder arm?

Diese Geschichte handelt von zwei verschiedenen Mädchen. Eine ist sehr reich und eine ist sehr arm.

Viktoria, das reiche Mädchen, ist Einzelkind, wohnt in einer Villa in Amerika und ist zwölf Jahre alt.

Sie hat ein Handy, Schminke, viele Handtaschen und einen Hund. Unter der Woche geht sie zur Schule, sie hat sehr viele Freunde, einmal die Woche Ballettunterricht und einmal die Woche Reitunterricht. Viktoria hat Designerkleidung: zwei volle Schränke z. B. von Gucci, Chanel, usw.

Ashanti, das arme Mädchen, hat im Gegensatz zu Viktoria fünf Geschwister, wohnt in Afrika, ist zwölf Jahre alt und muss schon nächstes Jahr heiraten. Sie hat drei Kleider – sonst nichts. Sie darf die Schule nicht mehr besuchen, da ihre Eltern es nicht mehr erlauben, weil sie heiraten muss und die Eltern sie an einen älteren Mann verkaufen werden. Damit sie dann von diesem Geld oder Nahrung für ihre Tochter bekommen.

Eines Tages fliegt Viktoria mit ihren Eltern in den Urlaub nach Afrika, um eine Safari zu machen. Sie fahren mit einem großen Geländewagen durch die Gegend und auf einmal kommen sie an einem kleinem Dorf an. Da sieht Viktoria ein Mädchen, das einen vollen Eimer Wasser auf dem Kopf trägt: „Wieso müssen sie das machen und wir nicht?“, fragt Viktoria ihre Eltern. Ashanti entdeckt Viktoria auch. „Wer sind diese Personen?“, denkt Ashanti. Sie geht einfach an ihnen vorbei und eilt nach Hause.

Die reiche Familie fährt ins Dorf hinein, wo Ashanti wohnt. Dabei sieht die amerikanische Familie, wie arm die Menschen hier sind. Ohne zu wissen, dass es Ashantis Zuhause ist, schmeißt Viktoria 20 Dollar vor ein Haus. Aber Ashantis Bruder klaut es.

Viktoria verliert ihre Louis-Vuitton-Tasche und findet sie nicht mehr.

Ashanti findet und behält sie …

TO BE CONTINUED!…

Von Isabelle und Stella, beide 10 Jahre

 

 

 

Meine Gedanken _ von Stella

Tagebucheintrag von Stella über ihre Freizeit und ein afrikanisches Mädchen

Liebes Tagebuch,

meine Schwester Julette mag ich sehr. Wir streiten uns manchmal,weil ich ihre Schminke benutze. Wir haben auch zwei Hunde, sie heißen Alfa und Oska. Sie sind sehr süß, besonders Alfa. Wir haben auch Katzen. Ich mache auch sehr gerne Gymnastik. Wenn ich Zeit habe, gehe ich ins Juz, weil es mir Spaß macht. Wir mieten uns ein Zimmer und tanzen.

Gerade habe ich einen Film gesehen über ein Mädchen in Afrika. Sie muss mit 13 heiraten. Ich finde es nicht gut. Ich bin froh, dass ich nicht mit 13 Jahren heiraten muss. Sie wird auch gemobbt. Ich finde es nicht schön, weil es weh tut.

Von Stella, 10 Jahre

Bella _ von Isabelle

Tagebucheintrag von Isabelle über ihre Hündin Bella

Liebes Tagebuch,

jetzt werde ich dir über meinen Hund Bella erzählen.

Sie wird zwei Jahre nächsten Monat, ist ein Malteser, weiblich und sehr kuschelig.

Ich bekomme immer, also IMMER, die Schuld. Z. B. kommt sie an meinen Fuß und beißt mich. Und meine Eltern denken dann, dass ich sie heranlocke.

Ich mag gerne mit ihr rumalbern, kuscheln und tanzen. Tanzen hört sich ein bisschen komisch an, macht aber trotzdem Spaß mit ihr.

Jeden Tag gehe ich mit ihr spazieren oder Gassi – wie man es sagt.

Das war’s schon.

P.S.: Ich LIEBE sie SOOOOO MUCH!

Von Isabelle, 10 Jahre

Schullandheim _ von Isabelle

Tagebucheintrag von Isabelle über ihren Schullandheimaufenthalt

Liebes Tagebuch,

ich bin gerade vom Schullandheim gekommen, es hat so viel Spaß gemacht, dass ich es schon vermisse.

Meine Freundinnen und ich haben die ganze Nächte geplappert über Jungs, weil eine voll den Crush hat an dem Jungen, mit dem ich Klassensprecher bin.

Wir haben auch etwas Gruseliges erlebt: Unsere andere Freundin Anna hat geschlafwandelt. Die andere, Nadine, die mit mir auf war, hat sich voll erschrocken, Anna ist nämlich vom Bett runtergefallen und hat einfach weitergeschlafen.Wir haben sie gefilmt, um es ihr am nächsten Tag zu zeigen.

Wir waren fünf Mädchen in einem Zimmer mit Hochbetten und einem Einzelbett. Anna hat sooooo stark gezittert,weil sie, glaube ich, Angst hatte im Schlaf.

Dann sind wir die drei Tage in Riedenburg gewandert, gewandert und gewandert. Am ersten Tag sind wir zu einem Falkner, am zweiten in den Fuchsgarten und am letzten Tag zur Tropfsteinhöhle. Und da hab ich mir eine kuschelige Fledermaus gekauft.

Ja, das war’s schon.

P.S.: Meine Freundinnen heißen nicht so.

Von Isabelle, 10 Jahre

Zwangsheirat _ von Tamira

Stell dir vor du würdest zwangsverheiratet… (Von Tamira)

Tagebucheintrag vom 9.10.2016

Ich war in der Bücherei, als mich Aira auf meine bunte Bluse ansprach. Sie lief immer verschleiert rum. Ihre Eltern erlaubten nicht, dass sie sich etwas anderes anzog. Plötzlich war ich mittendrin in dem ganzen. Ich wurde Zeuge einer Geschichte, die eigentlich keinem Mädchen in Deutschland passieren dürfte.

Tagebucheintrag vom 10.10.2016

Aira ist meine beste Freundin. Nach der Schule bin ich mit ihr verabredet. Ich will sie von zuhause abholen, doch auf mein Klingeln reagiert niemand. Ich höre Schreie. Ich gehe zum Fenster um nachzusehen, was los ist. Auf dem Wohnzimmerteppich war Blut zu sehen. Daneben stehen Airas Vater, ihre Mutter und noch eine Person, die ich nicht kenne. Es war ein Junge mit schwarzen Haaren, ein paar Jahre älter als Aira, die erst 14 Jahre alt ist, genau wie ich.
Dann sah ich auch etwas Blut, das die Treppe rauf führte. Schlagartig wurde mir klar, dass das nur Aira Blut sein konnte. Die anderen waren unverletzt. Airas Mutter hatte ihre Hände vor die Augen geschlagen und weinte, soweit ich es beurteilen konnte. Da niemand die Tür öffnete, beschloss ich nach Hause zu gehen und Aira morgen zu fragen, was passiert war.
„Natürlich habe ich Angst um sie“, murmle ich in Tiablas Fell. Mein Golden Retriever lag still auf dem Boden neben meinen Füßen. „Ich kann es ja nicht sagen, sonst verliert Aira vielleicht ihre Eltern“. Mir kamen Tränen in die Augen.

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Boxen nur für Jungs? – Nein! _ von Nicole

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Boxen nur für Jungs ? – Nein !

Als Mädchen boxen …

Nicht schlimm! Meine Mitmenschen nehmen das gut hin und ich bin auch zufrieden. Meine Meinung steht an erster Stelle. Da andere Mädchen auch da sind, ist es nicht schlimm… am Anfang vielleicht, aber nach einem Jahr hat sich die Aufregung gelegt. So sieht ein typisches Training aus:

Ich werde zum Training gefahren und komme dort um 19:45 Uhr an. Umziehen in der Umkleide und sofort in den Saal. Um 20:00 Uhr beginnt das Training. Wir laufen im Kreis und machen Übungen im Laufen (seitlich laufen, Armbewegungen usw.). Kurze Zeit später stellen wir uns im Kreis auf und dehnen uns (Arme, Beine usw.). Trinkpause. Um 20:10 Uhr sind 9 Minuten Seilspringen angesagt (aufgeteilt in 3*3 Minuten). Zwischendurch 1 Minute Pause um die Bandagen anzuziehen. Danach folgt Schattenboxen (2* je 2 Min.). Danach Handschuhe und Mundschutz anziehen und auf Partnersuche gehen. 20:30 bis 21:00 Uhr folgen verschiedene Partnerübungen, dann drei Runden Sparing von 21:00 bis 21:15 Uhr (je 4 Min.). Die letzten 15 Minuten verbringen wir mit Kraftübungen und Dehnen (selbstständig), jetzt umziehen und ab nach Hause!

Einziges Mädchen? Nein!

Es sind noch 3 weitere Frauen da, ich bin die jüngste von 20 Boxschülern, von denen 16 männlich sind. Die Aufregung legt sich nach 1 Monat .

Am Anfang dachte ich „Scheiße, scheiße, scheiße, ich bin ein Mädchen und alle anderen sind viel größer und stärker als ich“. Ein Monat später hab ich viel gelernt und jetzt schaut mich niemand mehr komisch an!

Nicole, 13 Jahre

Die Kiste von Morgen _ von Angelina

Die Kiste von Morgen

Dienstag, 27.09.2016 MABELLA

Ich bin Mabella (Spitzname: Mabel) und 16 Jahre alt. Ich würde mich als etwas anders als die Anderen bezeichnen, denn das was mir widerfahren ist, geschieht höchstens zweimal im Jahrhundert. Doch was ich wirklich meine, kann man nicht an einem Tag verstehen, deswegen dieses Tagebuch. Seit diesem Tag möchte ich alles notieren, damit ich mich später vergewissern kann, dass dies wirklich passiert ist. Wer weiß, wie lange es wohl dauert dieses Abenteuer zu realisieren…

An diesem Morgen las ich wie immer mein Buch, welches von Elfen handelt. Diesmal aber wurde ich fertig mit dem Buch und erfuhr, dass die Elfe gelernt hat, wie sie sich an einen Ort schicken kann. Sie musste einfach fest genug an diesen Ort denken und schon war sie dort. Als ich in die Schule ging, dachte ich an den Ort, an den sie sich zuletzt gedacht hatte: ….

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Afrika _ von Carlotta

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AFRIKA

In den Sommerferien bin ich nach Afrika geflogen. Es war interessant, aber mir ist etwas komisches passiert:

„Wach auf Carlotta,wir sind da!“, rief mir meine Mutter zu. „Jaja ich komm ja schon“, stöhnte ich. Vorsichtig kletterte ich aus dem Van. Puh, war es heiß hier. Ich schaute mich um. Vor mir breitete sich die Savanne aus. „Jetzt komm aber“, sagte meine Mutter genervt. Nach einem 10 minütigen Weg durch die Savanne erreichten wir endlich ein kleines Dorf. Dort empfingen uns ein paar Leute. Sie begrüßten uns freundlich. Danach führten sie uns zu einem kleinen Haus. Mir fiel auf, dass nur Männer unter den Leuten waren. Wo waren die Frauen? Unser Haus war schön, aber klein. Drinnen waren zwei Betten, ein Tisch mit Stühlen und eine kleine Küchenzeile. An der Wand hingen Bilder von Frauen, die geschlagen wurden oder schwere Lasten tragen mussten. Diese Bilder gaben mir ein befremdliches Gefühl. Nachdem wir alles ausgepackt hatten, legte ich mich auf meine Bett und skypte erstmal mit meiner besten Freundin Mandy. Sie erzählte mir, dass sie heute tauchen war (sie war zurzeit auf Malta). Als sie mich fragte, wie mein Urlaub war, stotterte ich nur: “Ähh…toll…“

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